Rasen anlegen – ein grüner Traum

Eine schöne grüne Rasenfläche ist das Aushängeschild eines gepflegten Gartens und Bestandteil jedes Traumgartens. Idealerweise muss der Rasen in einem satten Grün erstrahlen, dichte Halme haben und die Optik eines Teppichs haben. Unkraut wie Klee und auch trockene Stellen im Rasen sind unerwünscht. Wer daher eine tolle Grünfläche wie im englischen Garten wünscht sollte schon beim Rasen anlegen einige wichtige Dinge beachten.

Der Zeitpunkt der Aussaat ist idealerweise im Frühling oder auch im Herbst anzusetzen. Dann ist es nicht zu kalt und die Erde ist feucht genug. Je nach Beanspruchung des Rasens (ob zum Beispiel Zierrasen oder Spielfläche) sollten ein entsprechender Samen gekauft werden, hohe Qualität zeichnet sich dabei wirklich aus.

Die herkömmliche und preiswerte Art, einen Rasen anzulegen, ist die Aussaat. Nachdem die zu begrünende Fläche ausgewählt ist gilt es, die Erde von Grund auf von allem Unkraut zu befreien und auch alle Steine zu entfernen. Anschließend wird die Fläche umgegraben und begradigt. Etwa zwei Wochen vor der Aussaat wird dann die Fläche planiert, damit sich alles setzen kann. Beim Aussehen muss auf gleichmäßige Streuung der Samen geachtet werden, ideal ist dafür ein Streuwagen.

Die deutlich einfachere, schnellere, aber auch kostspieligere Art, einen Rasen anzulegen, ist das Verlegen von Rollrasen. Auch hier sollte rechtzeitig (ca. zwei Wochen vor dem Verlegen) die Fläche von Unkraut und Steinen befreit werden. Vor der Anlieferung muss dann geharkt und planiert werden. Der Rollrasen sollte schnellstmöglich verlegt werden, am besten direkt am Tag der Abschälung. Vor dem gründlichen Wässern muss der verlegte Rollrasen auf jeden Fall gewalzt werden.

Sträucher als Elemente der Gartengestaltung

Mit Sträuchern lassen sich viele Gartengestaltungsideen umsetzen.

Da viele Sträucher langjährige Gestaltungselemente Ihres Gartens sind – sind sie es wert, in der Planungsphase gut mit bedacht zu werden.

Sollen es blühende Sträucher sein – soll rundum im Garten zu verschiedenen Jahreszeiten Blütenpracht zu bewundern sein? Hierzu können auch heckenbildende große und kleine Sträucher gezählt werden, als Weg- oder Grundstücksbegrenzung. Wer kennt sie nicht, die Hortensien, Forsythien, Goldfinger , Ranunkelstrauch für’s Auge, den von Schmetterlingen umschwärmten Sommerflieder oder aber Weißdorn und Süßkirsche, die Vögeln ihren Lebensraum bieten, bis hin zum Lavendel, der würzig duftend an den Südfrankreichurlaub erinnert. Weitere Varianten bieten Laubsträucher für wunderschöne Herbstverfärbungen oder aber immergrüne Sträucher vom Buchsbaum über diverse Stechpalmen bis hin zum Strauchefeu.

Oder ist ein ganzjähriger Sichtschutz gewünscht? Dann sind Nadelgehölze oder Bambus die richtige Wahl. Hier wird bei entsprechend dichter Bepflanzung zwar über Jahre ein absolut dichter Sichtschutz erreicht. Allerdings kann dies auf die Dauer durchaus dunkel wirken- und kann auch den letzten Sonnenstrahl davon abhalten, das Wohnzimmer zu durchfluten.
Für eventuelle Formschnitte sollten Zeit und Kräfte umsichtig und realistisch eingeplant werden.
Ein weiterer Vorteil gegenüber dem heller wirkenden und damit für einen Bambus ‚Marke moderner Garten‘ ist der geringere Wasserverbrauch, da Nadelgehölze nur bei der Pflanzung selbst sowie zur Zeit des Jahresaustriebs einen höheren Wasserbedarf haben.

Akzentuiert in das Zentrum eines Gartenbereiches gesetzte Sträucher wiederum können das gewisse Etwas haben. Und der liebliche Duft eines zartblühenden englischen Rosenstrauches im Eingangsbereich hat schon so manchen Besucher betört.

Selbstverständlich zählen unsere Stachelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und Brombeeren auch zu den – besonders bei Marmeladenliebhabern und Naschkatzen – beliebten Sträuchern. Ihnen sollte ein gesonderter Gartenbereich zugeordnet werden, in dem Reihenabstände eingehalten werden können.

Nicht zuletzt sind die Zwergsträucher zu nennen. Gestalten sie doch durch ihre Blütenpolster die eine oder andere Gartenecke gemütlich. Das Auge streift hier Blütenmeere verschiedenster Farben – darunter kleinwüchsige Hortensien, Goldlandginster, Maiblumensträucher oder verschiedenartige Spieren.

Der Gartenliebhaber steht einer riesigen Pflanzenvielfalt gegenüber. Dies bedeutet, dass es neben vielen Gartentipps zu allererst die lebenswichtigen Faktoren sind – wie Standort, Bodenbeschaffenheit, Pflegeaufwand, Wasserverbrauch und Verträglichkeit mit benachbarten Pflanzen – die es zu bedenken gilt.