Der grüne Rasen-Check

Die Anforderungen, die an Rasenflächen gestellt werden, unterscheiden sich sehr. Manche wünschen sich strapazierfähigen Spiel- oder Sportrasen und andere einen grünen Teppich ohne jegliche Makel. Speziell auf alle Bedürfnisse abgestimmt, gibt es Rasenmischungen, die bei richtiger Pflege und Düngung lange Freude bereiten.
Hier Fragen und Antworten.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Mähen?

Wenn Rasen neu gesät ist oder frischer Rollrasen verlegt ist, wird gewartet, bis die Schnitthöhe mindestens 4 cm erreicht hat. Liegt die Rasenfläche in schattigen Bereichen besser 6 cm lang stehen lassen. Dann kommt der Rasenmäher zum ersten Mal zum Einsatz. Dabei ist es wichtig, dass die Mähersichel richtig geschärft ist, denn stumpfe Messer reißen die jungen Pflanzen aus dem Boden oder beschädigen sie. Wichtig ist zu wissen, dass der Elektromäher gerade Bahnen fährt, der Benzinmäher dagegen wird im Kreis von innen nach außen gelenkt. Um klare Strukturen zu schaffen, wird nicht zu nah an Sträuchern gemäht, denn die könnten beschädigt werden.

Wie oft sollte gemäht werden?

Je häufiger, desto frischer, dichter, grüner und gesünder wird die Rasenfläche. Ab Mitte Mai wird mit einem regelmäßigen Rasenschnitt begonnen. Experten raten zu 1-mal pro Woche, bei trockener Witterung eher seltener. Für parkähnliche Rasenflächen ist es gut, auf das Mulchmähen umzusteigen. Die fein gehäckselten Halme bleiben auf dem Rasen liegen und verrotten dort ganz schnell. Der Nachteil dabei ist, dass der Rasenschnitt extrem kurz sein muss und deshalb oft gemäht werden sollte.

Wohin mit dem Rasenschnitt?

Das grüne Mähgut ist wertvoller Bestandteil für Kompost. Den Rasenhäcksel lässt man leicht antrocknen und mischt dazu Holzhäcksel im Verhältnis von 2:1. Dieses Gemisch kommt dann in den Komposter und wird nach 1 Woche angefeuchtet und nochmals gemischt. Nach einigen Wochen entsteht daraus kostenloser und hochwertiger Rasenkompost. Der kann gern im Herbst als Schutz um die Sträucher gestreut werden.

Was erleichtert das Mähen?

Wenn die Rasenfläche ebenerdig ist, klare Strukturen hat und durch eine flache Rasenkante eingegrenzt wird, ist das perfekt. In diesem Fall kann der Rasenmäher über die Kanten fahren und die zeitaufwendigen Nacharbeiten fallen weg. Ist das jedoch nicht möglich, gibt es Rasenkanten-Scheren, Accutrimmer für den kabellosen Einsatz oder Elektokantenschneider.